Der Pöstlingberg – Wahrzeichen und Lebensraum

Petition richtet sich an
Bürgermeister und Gemeinderäte von Linz, Puchenau und Gramastetten

1.929 Unterschriften

Sammlung beendet

1.929 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 31.10.2021
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bürgermeister und Gemeinderäte von Linz, Puchenau und Gramastetten

Wir fordern eine Wende und Neuausrichtung für die Gestaltung des Pöstlingberges

  • Die vorhandenen Grünflächen mit ihrem Baumbestand müssen erhalten bleiben

  • Bebauung darf nur in den bisher schon ausgewiesenen Flächen möglich sein

  • Die Bebauungspläne sind an die bisher vorhandene Bebauung anzupassen mit max. 3 Wohneinheiten bei Grundstücken über 1000m². Bei weniger als 1000m² max. 2 Wohnungen

  • Ein gemeindeübergreifendes Raumplanungskonzept, erstellt durch einen unabhängigen Raumplaner - mit Einbeziehung der Bürger!

Zur Verbesserung der Infrastruktur fordern wir

  • Kürzere Fahrintervalle der Pöstlingbergbahn und des Busverkehrs - ganzjährig!

  • Zusätzliche Fußgängerübergänge bei den Bushaltestellen Nöbauerstraße, Götzlingstraße und Friedhof

  • Nachhaltige Maßnahmen zur Verbesserung der Parkplatzverhältnisse im Bereich am Zoo/Dreiklang/Merkursiedlung

  • Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung muss stärker überwacht werden - die Hohe Straße ist keine Rennstrecke!

Begründung

Wir verfolgen die Bebauung am Pöstlingberg in den letzten 5-10 Jahren mit großer Sorge. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf das Leben am PÖ.

Grünflächen und alter Baumbestand verschwinden. Dieser Verlust wird in Zeiten des Klimawandels besonders negativ bemerkbar werden, wenn sie zur Verbesserung der Luftqualität und zur Kühlung fehlen. Nicht zu vergessen – auch die Tierwelt leidet.

Wir vermissen ein gemeindeübergreifendes Raumplanungskonzept. Es gibt klare Festlegungen was Bauland und was Grünland ist, daher empört es uns, wenn gültige Bebauungspläne auf Wunsch von Investoren plötzlich abgeändert werden. Es entsteht der Eindruck, dass man diese Änderungen den Bürgern absichtlich verschweigt. Die Bürger sollen vor vollendete Tatsachen gestellt werden! Grünflächen werden zubetoniert! Um den Charakter des Pöstlingberges für ALLE zu erhalten, sind verbindliche Vorgaben bezüglich Flächenausnutzung und Gebäudevolumen DRINGEND notwendig.

Die Belastungen der Bewohner durch den Verkehr haben stark zugenommen. Der tägliche morgendliche Stau von der Rudolfstraße bis zum Zoo sorgen für Lärm und Luftverschmutzung. Der öffentliche Verkehr trägt wenig zur Entlastung bei.

Die Pöstlingbergbahn ist täglich überfüllt – vor allem seit dem Bau der Bruckner Universität. Ein Einsteigen mit Kinderwagen ab der Haltestelle Biegung ist oftmals nicht mehr möglich. Ältere Personen haben Angst, in die dicht gedrängte Bahn einzusteigen bzw. nicht mehr rechtzeitig aussteigen zu können. Auch beim Busverkehr sind für die wachsende Bevölkerung kürzere Intervalle notwendig.

Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen und die hohen Geschwindigkeiten wird vor allem für unsere Kinder und ältere Bürger das Überqueren der Hohen Straße immer gefährlicher. Zusätzliche Zebrastreifen und Geschwindigkeitsbegrenzungen im Bereich der Bushaltestellen sind daher unbedingt notwendig.

Gravierend hat sich die Parkplatzsituation im Bereich Merkursiedlung, Dreiklang und Zoo für Anwohner und Besucher verschlechtert. Eine Problemlösung durch die Stadt Linz ist dringend erforderlich.

Die Gemeindevertreter haben es in der Hand unsere Forderungen umzusetzen, wir wollen sie dabei als Anwohner und Besucher des Wahrzeichens Pöstlingberg unterstützen.

Wir sagen allen UnterzeichnerInnen DANKE für die Unterstützung unseres Anliegens an die Politik und halten Sie mit weiteren Informationen am Laufenden.

Bürgerinitiative PRO Pöstlingberg der Pöstlingberg-Gemeinden Linz, Puchenau und Gramastetten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Pro Pöstlingberg, Linz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.04.2020
Sammlung endet: 11.04.2021
Region: Oberösterreich
Kategorie: Bauen

Neuigkeiten

  • Der Beklagte hat wegen Befangenheit der Richterin Einspruch gegen das Urteil des Bezirksgericht Urfahr im Mai 2024.
    Nach unserem Kenntnisstand konnte die Frage der möglichen Befangenheit der Richterin bis heute immer noch nicht abschließend durch die zuständigen Instanzen (?) einer Entscheidung zugeführt werden.
    Die Folge ist: Das Urteil ist nach wie vor nicht rechtskräftig!

    Für uns als Laien ist dieser Sachverhalt schwer nachzuvollziehen. Der Wanderweg wird nach wie vor von vielen Wanderern/,Spaziergängern begangen. Dies zeigen die Spuren, die von Seiten Dießenleiten bis zur Grüngutsperre des Beklagten gehen.
    Wir haben uns daher am 31.3.2026 dazu entschlossen, diesen Sachverhalt an 6 Medienvertreter zu kommunizieren.
  • Auch unser Bohren von „dicken Brettern“ im Dialog mit ÖBB und Linz-Linien kann als Erfolg bezeichnet werden. Von allen befragten regelmäßigen Nutzern der Pöstlingbergbahn wird festgestellt, dass die früher üblichen häufigen Wartezeiten der Vergangenheit angehören.
    Auch die langen Wartezeiten der Autos beim Queren der Mühlkreisbahn gibt es nicht mehr!
  • Wie berichtet war den Wanderweg seit Nov.2023 wegen der Ablagerung von Grüngut nicht mehr begehbar. Auf unser Drängen – um eine Verjährung von Ansprüchen zu verhindern-wurde von der Stadt Linz Klage gegen den Grundstückseigentümer erhoben. Am15.05.24 startete die Verhandlung vor dem Bezirksgericht Urfahr. 3 Verhandlungstage und mehr als 20 Zeugen überzeugten die Richterin, dass dieser Weg seit Jahrzehenten als Wanderweg ständig benutzt wurde und dass dies auch weiterhin so sein soll. Die Mehrzahl der Zeugen wurden von Pro Pöstlingberg benannt, ebenso stellten wir viele Fotos der letzten Jahre zur Dokumentation zur Verfügung.
    In erster Instanz wurde der Beklagte verurteilt den freien Durchgang herzustellen.
    Das Verfahren wird allerdings in die zweite Instanz gehen. Alle die diesen beliebten Wanderweg benutzen wollen, müssen sich also noch etwas gedulden.

weil um die Basis geht, große Bäume kühlen unsere Stadt, hier gibt es noch wertvollen Lebensraum für Dachse, für Rehe, für Äskulapnattern, für Lärchen, für Kauze und für unzählige Vögel und Insekten. Umweltschutz, sprich Schutz des Linzer Grüngürtels ist die Basis für ein gesundes Leben für uns, unsere Kinder, unsere Pflanzen und Tiere

Sorry Leute, mit eurer Forderung zerstört ihr eurem Lebensraum. Ihr verschwendet Lebensraum, wenn ihr baut, so wie in eurer Forderung dargestellt: "Die Bebauungspläne sind an die bisher vorhandene Bebauung anzupassen mit max. 3 Wohneinheiten bei Grundstücken über 1000m². Bei weniger als 1000m² max. 2 Wohnungen"

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