Region: Pfäffikon

Wieder täglich Sonnenuntergänge geniessen, damit die Perle am See weiter glänzt!

Petitioner not public
Petition is addressed to
Marco Hirzel, Gemeindepräsident Pfäffikon ZH

701 Signatures

The petition is partly accepted.

701 Signatures

The petition is partly accepted.

  1. Launched July 2024
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Partial success

Petition addressed to: Marco Hirzel, Gemeindepräsident Pfäffikon ZH

Seit Jahren erfolgt in der Badi Pfäffikon ein steter Leistungsabbau, bei steigenden Preisen. Bis 2014 waren das Restaurant und das Areal bis Mitte Oktober offen, im See konnte auf eigene Verantwortung geschwommen werden. In Zeiten des Klimawandels macht das Sinn, wird auch vermehrt in den
Zürcher Badis praktiziert und kann einen schlechten Sommer wettmachen.

Noch 2017 war die warme Küche an schönen Tagen bis 20.00 Uhr geöffnet, Eintritte bis 20.30 Uhr möglich. Berufstätige konnten so den Abend in Ruhe ausklingen lassen und die schönen Sonnenuntergänge geniessen. Leider wurden sowohl die Abend-Eintrittszeiten als auch die Zeiten im Restaurant immer mehr verkürzt. Letztes Jahr war der Eintritt für Saisonkarten und Abo-Besitzer nur noch bis 20.00 Uhr möglich, für alle anderen war schon um 19.30 Schluss. Die warme Küche im Restaurant schloss bereits um 19.30 Uhr, Sonnenuntergänge lagen im Ermessen der Badmeister.

Dieses Jahr erfolgte jedoch ein richtiger Kahlschlag: Der Austritt aus dem Zürcher Oberland Bade(s)pass mit Streichung der Saisonparkkarten bedeuten für viele einen Preisaufschlag von mehr als 100 %. Besonders ältere Leute, oder solche mit kleineren Kindern sind auf das Auto angewiesen. Mit einer solchen massiven Verteuerung wandern viele in andere Oberland-Badis, Winterthur oder Zürich ab, die noch in einem Badi-Verbund sind. Die Einzeleintrittspreise von Fr. 9.— sowie die Mehrkarten sind weit und breit die höchsten!

Die Streichung der Sonnenuntergänge unter der Woche bedeuten für viele Berufstätige, dass sie die Abende nicht mehr mit ihrer Familie in der Badi geniessen können. Am Pfingstmontag standen die Leute bei strahlendem Sonnenschein Schlange und waren enttäuscht, dass die Badi jeden Montag, auch an Feiertagen erst um 11.00 Uhr (ohne Frühschwimmen) öffnet. Fällt der 1. August zukünftig auf einen Montag, kann der beliebte Brunch somit nicht stattfinden.

Warum die warme Küche im Restaurant anfangs Saison bis 19.15 offen war und jetzt während der Hochsaison schon um 18.30 schliesst, ist unverständlich. Wieder sind Berufstätige ausgeschlossen, die abends in Ruhe etwas essen wollen. Die Stunde, welche das Restaurant neu mittags geschlossen hat, sollte den Gästen bei schönem Wetter zumindest am Abend wieder zugutekommen, das heisst warme Küche bis mindestens 19.30 Uhr, wie letztes Jahr.

Fazit:
Ohne das Geniessen von Sonnenuntergängen auch unter der Woche verliert die Perle am See ihren Glanz!

Reason

Unsere Forderungen an den Gemeinde:

  • Sonnenuntergänge können bei schönem Wetter wieder täglich genossen werden

  • Die Restaurantzeiten werden bei schönem Wetter entsprechend angepasst. Warme Küche bis mindestens 19.30, als Kompensation für die gestrichene Mittagsstunde.

  • Erwägung der Wiedereinführung von Parkkarten zu den Saison-Abo, zumindest für Rentner/IV oder sozial Benachteiligte.

  • Keine weiteren Preisaufschläge in Form von Kürzungen oder Streichungen, da bereits im obersten Preissegment.

Begründung

Pfäffikon bezeichnet sich als «Perle am See».
Durch weitere Shrinkflation in der Badi, insbesondere aber ohne die Möglichkeit, bei schönem Wetter täglich Sonnenuntergänge geniessen zu können, verliert die Perle am See ihren Glanz und viele langjährige Gäste!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ingrid Wild, Uster, 25 Jahre Stammgast in der Badi Pfäffikon

Petition details

Petition started: 07/22/2024
Collection ends: 01/21/2025
Region: Pfäffikon
Topic: Culture

News

  • Liebe Unterstützende

    Jetzt ist die Gelegenheit, auf der Hompage der Gemeinde Pfäffikon für euer bevorzugtes Projekt zu voten. Es sind nicht nur die Pfäffiker/innen angesprochen, sondern alle, welche die Zukunft der Badi weiter aktiv mitgestalten wollen. Siehe auch Artikel vom 18.12.25 im ZOL:

    www.zo-online.ch/politik/2025-12-18/die-badi-in-pfaeffikon-steht-vor-einem-grossen-umbau

    Dazu folgende Gedanken:

    Wir sind der Meinung, dass bei einem Besucherangebot von über 100'000 Eintritten pro Saison das Angebot der Variante Kleinspecht ihrem Namen alle Ehre macht und zu klein ist. Es bedeutet ein weiterer Abbau des Angebots in der Badi Pfäffikon, trotz der hohen Eintrittspreise und verkürzten Öffnungszeiten.

    Die Variante Haubentaucher entspricht hingegen dem heutigen, bewährten Angebot, wenn auch etwas verkleinert. Eine Erweiterung ist aus Naturschutzgründen ausgeschlossen. Die Variante Haubentaucher bietet mehr Platz, höheren Komfort und bessere Arbeitsbedingungen, was dem Personalmangel sicher entgegenwirken und attraktive Arbeitsplätze in Pfäffikon schaffen würde.

    Das Restaurant wird nicht nur von Badegästen besucht, sondern auch von Spaziergängern und Mitarbeiter umliegender Unternehmen. Da der Bau des Seebistros von Brüllmann weiterhin ungewiss ist, würde ein gutes Badi-Restaurant für Pfäffikon einen Mehrwert bieten.

    Laut Martin Enz, Geschäftsführer des Verbandes Hallen- und Freibäder, kenne er in der Schweiz kein Freibad, das sich komplett selbst finanziere.

    Der Gesamterfolg eines per se defizitären Badibetriebes steht und fällt daher mit einem guten Restaurant, welches die Gemeindebeiträge signifikant verkleinern kann. So resultierte dank der guten Führung des Restaurants unter Beatrice Aguilera 2018 sogar ein Nettoertrag des Strandbades von rund Fr. 10.000.-- .

    2020 betrug der Kostendeckungsgrad des Restaurants trotz späterem Saisonstart infolge Corona 108 %. 2021 erreichte die Gastroleiterin trotz massiv weniger Eintritten, Coronazeit und mit Abstand schlechtestem Sommer seit 2014 einen Deckungsgrad des Restaurants von 94 %. Da das schöne Wetter erst im September kam, wurde die umstrittene Saisonverlängerung doch noch gewährt.
    (Quelle: Jahresrechnungen Pfäffikon)

    Auf die momentanen Mehrkosten von +/- 20 % gegenüber der Variante Kleinspecht zu schauen, ist zu kurzfristig. Mit einem verkleinerten Angebot des Restaurants, wird es trotz weniger Personalkosten schwieriger, den geforderten Deckungsgrad des Restaurants und somit des Strandbades zu erreichen oder gar zu übertreffen. Mit der Variante Haubentaucher würden die Mehrkosten durch höheren Umsatz und weniger Gemeindebeiträge langfristig amortisiert.

    Ein gutes Restaurant mit einer herzlichen Gastroleitung ist die Seele einer Badi. Was gibt es schöneres, als die wenigen Sommerabende zusammen mit Freunden oder Familie bei einem gutem Essen ausklingen zu lassen?

    Wie wäre es, im Winter im Badi-Restaurant Abends Fondue anzubieten, als Firmenessen oder für Privatpersonen? Das Seerestaurant Lattenberg in Stäfa macht es vor, indem es mit einfachen Mitteln das Badi-Restaurant im Winter in ein gemütliches Fondue-Stübli umwandelt. (Falls gewünscht, bitte in der Gemeinde-Umfrage unter Punkt 9, Vorschläge erwähnen)

    fondue-am-see.ch/

    Wir wünschen euch ein wundervolles 2026 mit vielen schönen Stunden am Pfäffikersee.

    Hier geht’s zur Abstimmung:

    www.pfaeffikon.ch/2025/12/16/online-beteiligung-umbau-gastro-strandbad-baumen/

Eine Familie aus Auslikon kann ohne den Oberländerpass nur noch in eine der beiden Badis Auslikon/Pfäffikon. Für eine Familie mit 2 Kindern würden zwei Saisonkarten für die beiden Badis zusammen 360.- ( 2x60.- und 2x40.- für Auslikon plus 2x80.- für die Erw. in Pfäffikon. Die Schüler bekommen das Abo von der Gemeinde Pfäffikon gratis) kosten - das ist schlichtweg nicht verschmerzbar. Sehr schade!

- Wieviele der motzenden Unterschreibenden haben den direkten Kontakt zur Strandbadleitung gesucht und ihr Anliegen platziert

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