Manifest für Null Verkehrstote in Basel - Vision Zero

請願書の宛先
Grosser Rat Basel Stadt

1,729 署名

コレクション終了

1,729 署名

コレクション終了

  1. 開始 7月 2024
  2. コレクション終了
  3. 提出済み
  4. 受信者との対話
  5. 決断

請願書の宛先: Grosser Rat Basel Stadt

Vision Zero - für null Verkehrstote in Basel

In den letzten zwei Jahren kamen mehrere Menschen in Basel auf tragische Weise im Strassenverkehr ums Leben. Zuletzt wurde der elfjährige Elior in seinem Wohnquartier von einem Lastwagen überfahren. Diese Todesfälle sind ein Beleg für die strukturelle Fehlausrichtung der Basler Verwaltung. Oberste Prämisse ist leider immernoch, dass der motorisierte Verkehr effizient und schnell durch die Stadt geleitet wird. Fussgänger und Velofahrende sind zweitrangig. Sie sind auf gefährlichen Fuss- und Velowegen unterwegs und müssen sich dem motorisierten Verkehr unterordnen. Besonders Kinder sind in diesem System benachteiligt, da sie die Gefahren noch nicht richtig einschätzen können und zwingend auf bauliche Massnahmen zu ihrem Schutz angewiesen sind. Das existierende gefährliche Verkehrssystem beunruhigt nicht nur Eltern, sondern führt zur Minderung der Lebensqualität aller Bürger*innen. Wir fordern, dass sich die Stadt Basel dazu verpflichtet, die «Vision Zero» umzusetzen und durch gezielte Massnahmen eine Verkehrsinfrastruktur schafft, die null Verkehrstote garantiert.

Leitlinien für ein sicheres Basel

Priorisierung von Menschenleben und Gesundheit

Die Bedürfnisse der Menschen, die zu Fuss und mit dem Velo unterwegs sind, erhalten oberste Priorität, die des motorisierten Verkehrs sind als zweitrangig zu behandeln. Denn bei Unfällen sind Fussgänger*innen und Velofahrende immer unterlegen.

Verantwortung der Verwaltung und Politik

Verwaltung und Politik tragen die Hauptverantwortung für die Planung und Umsetzung von Massnahmen, die die Verkehrssicherheit gewährleisten.

Fehlertolerante Verkehrssysteme

Basel muss seine Verkehrsinfrastruktur so gestalten, dass menschliche Fehler nicht zu Todesfällen oder schweren Verletzungen führen.

Ganzheitlicher und interdisziplinärer Ansatz
Es müssen Massnahmen ergriffen werden, die sowohl die Infrastruktur als auch Fahrzeugtechnik, Geschwindigkeitsmanagement und Verhaltensänderungen des motorisierten Verkehrs einbeziehen.

 https://visionzeronetwork.org/about/what-is-vision-zero/
 https://cities-magazine.com/oslos-vision-zero-pedestrian-cyclist-safety-lessons/

理由

Lernen von Oslo, Kopenhagen, Paris und Utrecht

Städte wie Oslo haben bewiesen, dass es möglich ist, null Verkehrstote zu erreichen. Basel kann von diesen und anderen Beispielen lernen und die erfolgreichen Strategien übernehmen. Sie sind zudem Vorbilder für systematische, statt punktueller Veränderungen.

Konkrete Massnahmen

Sichere Infrastrukturgestaltung

  • Systematischer und schneller Ausbau physisch getrennter Velo- und Fusswege, um Konflikte mit motorisiertem Verkehr zu minimieren, auch über temporäre Elemente.
  • Reduktion der Fahrgeschwindigkeit auf maximal Tempo 30 in Wohngebieten und stark frequentierten Fussgängerbereichen.
  • Steuerung der Auto- und Lastwagendurchfahrten durch Einbahnstrassen, Sackgassen, Zubringerdienst und Reduktion der Autoabstellflächen.
  • Priorisierung von Infrastrukturmassnahmen, die mehr Sicherheit durch die Geschwindigkeitsreduktion und durch physische Elemente sicherstellen.
  • Schwachstellenanalyse und Umbau stark befahrener Strassen zu sicheren Verkehrsräumen für alle, insbesondere wenn sie an Wohnquartiere, Schulen oder öffentliche Einrichtungen grenzen. 
  • Unfallschwerpunkte und Risikosituationen durch bauliche, temporeduzierende Massnahmen oder Verkehrslenkung (Ampeln) sofort beheben.
  • Umgestaltung von allen bekannten und durch Bürger*innen genannten kritischen Strassen und Kreuzungen durch gut markierte Fussgängerstreifen, Ampeln, Geschwindigkeitsreduktionen oder ähnlich wirksame Massnahmen.
  • Verzicht auf Konfliktgrün (Abbiegeverkehr und Fussgänger*innen haben gleichzeitig Grün).

Effektives Geschwindigkeitsmanagement

  • Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen an allen bekannten unfallgefährdeten Bereichen.
  • Erhöhung der Überwachung und Durchsetzung von Geschwindigkeitsbegrenzungen vor allem durch Infrastrukturmassnahmen, die die Geschwindigkeit in allen Gebieten physisch reduzieren, die nicht vollständig auf das Gewerbe ausgerichtet sind.

Baustellenverkehr

  • Der Nachweis eines gefährdungsfreien Baustellenverkehrs ist systematischer Gegenstand im Bewilligungsverfahren. Durch Auflagen in der Baubewilligung wird die Führung von Baustellenverkehr durch Wohnquartiere und bei Schulen verhindert. Wo das nicht möglich ist (letzte Meter) sorgt ein ständiger Verkehrsdienst für Sicherheit.
  • Auf allen Strassenabschnitten mit Baustellen oder erhöhtem Lastwagenaufkommen aufgrund von Baustellen wird die Fahrgeschwindigkeit auf maximal Tempo 30 reduziert.
  • Fuss- und Velowege werden durch physische Massnahmen (Poller oder Ähnliches) vom Baustellenverkehr und von der Fahrbahn abgetrennt. Kreuzungsbereiche werden auffällig markiert und die Fahrgeschwindigkeit mit physischen Massnahmen reduziert. 

Sichere Schulwege und verkehrsfreie Bereiche um Schulen

  • Identifizierung und Umgestaltung von Schulwegen, um sie sicher zu machen, beispielsweise durch ausreichende Dimensionierung und physische Trennung von Fusswegen und motorisiertem Verkehr, verbesserte Beleuchtung, sicher gestaltete Fussgängerüberwege und verstärkte Überwachung.
  • Einrichtung von Begegnungszonen und verkehrsfreien Zonen um Schulen herum, die die Sicherheit der Schüler gewährleisten und die Luftqualität verbessern. Bis zur definitiven Umsetzung: Einrichtung von Schulstrassen, die zu Beginn und Ende des Schulunterrichts beispielsweise mit Barrieren oder Vaubangittern autobefreit werden.

Reduktion gefährlicher Fahrzeuge

  • Gewichtung der Motorfahrzeugsteuer nach Gefahrenpotenzial eines Fahrzeugs (Frontgestaltung, Gewicht, Motorisierung).
  • Förderung der Wahl von kleineren und leichteren Fahrzeugen durch Reduktion der Parkplatzgrössen (Breite und Länge).

Aktive Integration der Bürger*innen und Schulen

  • Durchführung von mindestens vier öffentlichen Konsultationen und Workshops, um das Wissen und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort direkt in die Planungsprozesse einzubeziehen.
  • Zusammenarbeit mit Schulen, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Schüler:innen und Eltern berücksichtigt werden und die Massnahmen effektiv kommuniziert und umgesetzt werden.

Datenanalyse

  • Start eines umfassenden, vollständig transparenten Projekts zur systematischen Erfassung und Auswertung von Verkehrsunfällen, um Ursachen zu verstehen und gezielte Massnahmen zu entwickeln.

«Vision Zero» ist möglich und machbar

Die Verwaltung und insbesondere das JSD und BVD haben die Verantwortung, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen jederzeit zu gewährleisten und die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Null zu reduzieren. Beide Behörden werden seit Jahren ihrer höchsten Verantwortung - dem Schutz des Lebens und der Gesundheit aller Menschen - nicht gerecht!

«Vision Zero» fordert entschlossenes Handeln von Verwaltung und Politik, um innerhalb der nächsten 12 Monate konkrete Massnahmen umzusetzen, die eine sichere und nachhaltige Verkehrsumgebung schaffen. Wir rufen die Stadt Basel, ihre Bewohner*innen und alle relevanten Interessengruppen auf, sich der «Vision Zero» zu verpflichten und gemeinsam den Weg zu einer Stadt ohne Verkehrstote zu gehen.

ご支援ありがとうございます、 Grünesuperblocks Basel、Basel
発起者への質問

請願書を共有する

QRコード付き画像

QRコード付き切り取り紙

ダウンロード (PDF)

請願に関する情報

請願開始: 2024/07/12
コレクション終了: 2024/12/11
地域: バーゼル
カテゴリ: 渋滞

ニュース

  • Liebe Unterstützer:innen

    Worauf warten wir?

    Die Petition zur Weiterführung der Superblock-Tests hat schon jetzt eine starke und weiter wachsende Zustimmung. Schon mehr als 2000 Menschen unterstützen unsere Forderungen!

    https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/superblock-tests-weiterfuehrung-statt-rueckbau?

    Das ist kein Zufall: Sie zeigt, was viele Basler:innen längst fühlen und leben wollen. Eine Verkehrspolitik, die Menschen ins Zentrum stellt – nicht den Durchgangsverkehr. Quartiere, die begrünt, sicher und lebenswert sind. Räume für Begegnung statt Abkürzungen für Autos.

    Und doch stehen wir vor einer absurden Realität:

    Regierung und Parlament residieren im autofreien Herzen Basels, während die Mehrheit der Basler:innen in autozentrierten Quartieren lebt – obwohl ein grosser Teil von ihnen gar kein eigenes Auto besitzt. Wer täglich Lärm, Abgase und Unsicherheit erlebt, weiss: Das ist weder gerecht noch zeitgemäss.

    Die Superblock-Tests zeigen bereits jetzt, welches Potenzial in einer anderen Prioritätensetzung steckt:

    - Mindestens 50 % weniger Verkehr in den ersten Monaten
    - Mehr Ruhe, mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität
    - Mehr Grün – selbst dort, wo es bisher „nur“ in Töpfen steht
    - Quartiere, die wieder Orte zum Verweilen werden

    Das sind keine theoretischen Visionen. Das ist gelebte Realität, hier und jetzt.

    Gerade deshalb ist es entscheidend, dass wir dranbleiben. Die wachsende Zustimmung zeigt: Die Mehrheit der Basler:innen will diesen Weg. Doch ohne politischen Druck droht der Rückbau statt der Weiterentwicklung.

    👉 Jetzt aktiv werden.
    👉 Petition unterschreiben, teilen, weitertragen.
    👉 Freund:innen, Nachbar:innen und Kolleg:innen mobilisieren.

    https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/superblock-tests-weiterfuehrung-statt-rueckbau?

    Die Superblocks sind ein erster, mutiger Schritt zu einem Basel, das allen gehört !
    Worauf warten wir noch? Werde aktiv.

    Herzliche Grüsse

    Dein Grüne Superblocks Basel Team
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von Vision Zero,

    Sicherheit beginnt direkt vor unserer Haustür. Wo weniger Autos fahren, sind Menschen sicherer – das ist belegt und spürbar. Superblocks bringen mehr Sicherheit: Sie nehmen dem Durchgangsverkehr den Raum und geben ihn den Menschen zurück – Kindern, Familien, älteren Menschen.

    Die Weiterführung der Superblocks ist ein klares Bekenntnis zu Sicherheit, Lebensqualität und Zukunft. Jetzt ist der Moment, ein Zeichen zu setzen. Für ruhige Straßen. Für sichere Wege. Für Städte, in denen kein Mensch im Verkehr sterben muss.

    👉 Unterstütze jetzt die Petition zur Weiterführung der Superblocks:
    https://openpetition.eu/!ngxgd

    Jetzt handeln. Jetzt Haltung zeigen.

    Viele Grüsse

    Dein Team von Grünesuperblocks Basel
  • Liebe Unterstützer:innen

    Bitte unterstützt die Petition „Superblock-Tests: Weiterführung statt Rückbau"

    https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/superblock-tests-weiterfuehrung-statt-rueckbau?

    Jede Stimme zählt, um die erreichten Verbesserungen zu sichern.

    Die Superblock Test haben seit August gezeigt, wie schnell Quartiere lebenswerter und verkehrssicherer werden: weniger Durchfahrtsverkehr, weniger Gefahren, mehr Ruhe und Aufenthaltsqualität – genau das, was sich die Mehrheit wünscht.

    Nur eine kleine Minderheit profitiert derzeit von den öffentlichen Parkplätzen, während die meisten die Nachteile tragen. Und internationale Beispiele beweisen: Auch das Gewerbe gewinnt, wenn Städte mutig auf Superblocks setzen.

    Für ein Basel, das sich an Menschen orientiert – nicht an Autos.
    Danke fürs Mithelfen!

    Euer Grünesuperblocks Basel Team

市民参加の強化にご協力ください。私たちは、独立性を保ちながら、皆様の懸念に耳を傾けたいと考えています。

今すぐ宣伝する