Petycja skierowana do:
Gemeinderat
Wir wollen, dass der Gemeinderat von Vilters-Wangs eine schulergänzende Betreuung (Schülerhort) unterstützt und in Kooperation mit der Schule ein bezahlbares und von pädagogischen Fachkräften betreutes Angebot anbietet. Wir sind betroffene Eltern und der Meinung, dass es allen Eltern möglich sein sollte, beruflich tätig zu sein und dass nicht die eine Hälfte zu Hause bleiben muss, nur weil sie auch Mutter/Vater ist. In Zeiten in denen alle von Fachkräftemangel und den Grenzen der Zuwanderung reden - finden wir, auch die Gemeinde Vilters-Wangs kann hier ihren Beitrag im Sinne eines gesellschaftlichen Kompromisses leisten. Gleichzeitig haben auch die Kinder eine adäquate Betreuung verdient, die ihnen ganzheitliche Angebote macht und ihre Entwicklung fördert.
Wir bitten Sie diese Petition zu unterstützen, wenn Sie Einwohner und/oder Gewerbetreibender/Unternehmer in Vilters-Wangs sind.
Uzasadnienie
Im September 2018 wurde von der HTW Chur eine Umfrage bezüglich der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung für die Pilotregion Werdenberg-Sarganserland durchgeführt, in deren Rahmen auch alle Eltern von schulpflichtigen Kindern der Gemeinde Vilters-Wangs angeschrieben wurden. Obwohl die Teilnahme an der Umfrage nur für 1 Woche möglich war, haben immerhin 15% der Eltern teilgenommen. In allen angrenzenden Gemeinden gibt es mittlerweile ein adäquates Angebot (Schülerhort und/oder Ganztagsschule). Die detaillierte Auswertung der Umfrage für die Gemeinde Vilters-Wangs wurde durch Gabriel Dinner (Geschäftsführer KITAWAS) durchgeführt. Er hat den festgestellten Bedarf zusammengefasst und mit einem Businessplan dem Gemeinderat vorgelegt. Der Gemeinderat sieht aber keinen ausreichenden Bedarf und verweist auf die Kita und die Spielgruppe in Vilters. In der Kita ViWa (im Generationenhaus Novellas) sind bereits jetzt für das kommende Schuljahr Anfragen für 17 Schulkinder eingegangen. Durch die begrenzten Räumlichkeiten vor Ort lässt sich dort aber ein adäquates Angebot nicht realisieren. Diese Zahlen und Fakten sind dem Gemeinderat aber anscheinend noch nicht repräsentativ genug. Weshalb sich diese Petition zum Ziel gesetzt hat, die Stimmung in der Gemeinde zu diesem Thema zu erheben.