Unserer Petition wurde seitens SRF letztes Jahr nicht entsprochen, die Sparmassnahmen müssten bleiben hiess es, nicht zuletzt wegen der von Bundesrat Rösti im Vorfeld schon durchgesetzten Gebührenreduktion.
Jetzt wurde die Halbierungsinitiative wuchtig abgelehnt und Bundesrat Rösti beharrt trotzdem auf Einschränkung der SRG und damit auch SRF.
Wir empfehlen darum in Fortsetzung unseres gemeinsamen letztjährigen Engagements die folgende neue Petition, die schon weit über 10'000 UnterstützerInnen gefunden hat:
https://act.campax.org/petitions/roesti-finger-weg-von-der-srg
Unsere Aktion hier ist damit abgeschlossen.
Mit Dank und Gruss: Michael Sennhauser
Vor knapp einem Jahr haben wir uns gemeinsam geärgert über und gewehrt gegen den massiven Programmabbau bei SRF, insbesondere beim Radio SRF2 Kultur.
Es hat nichts genützt und viele von uns waren und sind entsprechend enttäuscht, manche auch richtig sauer.
Aber nun steht mit der «Halbierungsinitiative» der eigentliche Zerstörungsakt an, dessen Vorgeschmack die Sparmassnahmen vom letzten Jahr darstellten.
Wer nun aus Ärger und Enttäuschung dieser so schafspelzig als «Gebührenreduktion» daherkommenden Initiative zustimmt, nimmt in Kauf, zukünftig noch auf viel mehr verzichten zu müssen und auch mit berechtigtem Ärger darüber nie mehr mitreden zu können, wenn es darum geht, was die SRG leisten soll und kann.
Wir sind darum überzeugt davon, dass es nur eine vernünftige Möglichkeit gibt: Wir stimmen am 8. März 2026 gegen die Zerstörungsinitiative.
Auf dass wir nach abgewendetem Abriss weiterhin und erst recht mitreden können, darüber, was wir von der SRG und ihren uns allen gehörenden Kanälen und Redaktionen bekommen wollen und bekommen können.
Mit freundlichen Grüssen von und für die ganze InitiantInnengruppe:
Gabriela Kägi
Alfred Schlienger
Felix Schneider
Michael Sennhauser
Nathalie Wappler antwortet im Wesentlichen mit den gleichen Argumenten, die schon seit der Bekanntgabe der neuen Sparmassnahmen angeführt wurden. Und damit konsequenterweise auch mit dem, was der interimistische Chef der Abteilung Kultur von SRF, Rajan Autze, anlässlich der Kundgebung vom letzten Samstag in Basel ins Feld führte.
Auf unser Argument, dass mit dem Entfallen der linearen Sendungen im Radioangebot auch die entsprechenden Podcastangebote verschwinden, geht die Antwort nicht ein.
Köbi Gantenbein beschwört an der grossen Kundgebung auf dem Meret-Oppenheim-Platz in Basel die hochalpinen Himmelsmächte (und die politischen und gesellschaftlichen), beim Programm-Abbau bei SRF mehr Vernunft (und Auftrag) walten zu lassen.
Die Kundgebung war ein friedlicher und humorvoller Anlass mit diversen Wort- und Gesangsmeldungen und einem seht enthusiastischen (und spürbar radioaffinen) Publikum.