A petíció címzettje:
Gasteiner Bergbahnen AG
Für den Erhalt des Graukogels in Bad Gastein! #rettetdenberg
Eine Entscheidung der Gasteiner Bergbahnen (GBB) über die Öffnung des Graukogellifts soll kommende Woche fallen.
Diese Petition ist eine Möglichkeit, unserem Anliegen Ausdruck zu verleihen und die Entscheidungsträger darüber zu informieren:
Für die Öffnung des Graukogellifts!
Für das Gasteinertal, für den Ort Bad Gastein und uns!
Ist auch dir die Öffnung wichtig? Dann unterzeichne jetzt!
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Sehr geehrter Herr Direktor Egger, sehr geehrter Herr Ing. Mag. Schafflinger,
wir wenden uns an Sie, um auszudrücken, welchen Wert der Graukogel für das Tal hat, um die Bedeutung des Graukogels für den Ort Bad Gastein, für die Marke Gastein sowie für die Menschen im Tal und darüber hinaus zu betonen. Und um Sie an Ihre große Verantwortung zu erinnern.
Schon im Jahr 1958 wurde durch die Wahl des Graukogels für die Ski WM, das Potential des Berges erkannt. Auf den Pisten wurde immerhin der Grundstein für den internationalen Skisport in Gastein gelegt. Seit damals hat sich in der Welt viel getan. Der Graukogel ist jedoch bis heute in seiner grundeigenen Form als Juwel bestehen geblieben. Er wird von Ski- und Snowboardfahrenden hoch geschätzt, da er wohl der einzige Berg ist, auf dem selbst bei Wind und Nebel gute Verhältnisse garantiert sind. Insbesondere für Skitouren ist er sehr beliebt, nicht zuletzt auch aufgrund der Ziele, die Graukogelhütte und Die Alm - Grau Mitte. Die Liftfahrenden beschreiben keine schönere Fahrt als jene mit Blick in das Tal hinab.
Man darf fragen, wo das heutzutage noch zu finden ist: Einen Berg auf dem nicht künstlich beschneit wird, auf dem zwei Sessellifte auszureichen scheinen. Auf dem die Pistenpräparierung von einer Familie übernommen wird.
Mit diesem Berg kann Gastein den Gästen außerdem etwas bieten, was die meisten großen Skigebiete nicht (mehr) schaffen: Die Begegnung und den Austausch mit Einheimischen. Und so trägt der Geheimtipp Graukogel mittel- oder langfristig zum Erfolg des Tales wesentlich bei. Denn der Graukogel ist einer der Punkte, an denen die Gäste die Markenversprechen erleben. Ein Markenkontaktpunkt. Ein Beispiel der Österreich Werbung: “Die Natur als Resonanzraum”. Ein anderes: “Leidenschaft für den Wintersport? Leidenschaft für gemeinsame Wintererlebnisse? Wir nennen es #winterliebe..”
Wir nennen es #graukogel
In der Pandemie bleiben zum Teil Gäste aus, die wir gerne begrüßen würden. Die Gasteiner Bergbahnen müssen abwägen, was wirtschaftlich zu verkraften ist. Klar ist, dass der Beitrag des Markenkontaktpunkts Graukogel für Tourismus und GBB als essentiell gesehen werden kann. Neben den Gästen finden die Gastgebenden ein Angebot, dass Ihnen Kraft für die Arbeit im Tourismus gibt und die Einheimischen sind dankbar für das Angebot und die Öffnung, trotz der schwierigen Bedingungen.
Nun, der Graukogel ist für viele Einheimische und Menschen im Tal der Hausberg. Es sind seine Pisten, auf denen wir skifahren gelernt haben. Es ist die Möglichkeit des Zusammenkommens und die, seinen Freuden nachzugehen. Es ist der Ort, der das Hoffen wieder leichter macht. Es ist das Konzept, das vielfältiges Angebot schafft und gleichzeitig die Natur in ihrem Zustand belässt. Es ist der Ansatz, der vielleicht als eine Antwort auf den Massentourismus gesehen werden kann. Es ist der Ausblick, um den es sehr schade wäre. Aber wem sagen wir das.
Vor einigen Tagen wurden die Öffnungen der Lifte auf der Webseite der Gasteiner Bergbahnen bekannt gegeben. Einzig “Der Saisonstart am Graukogel ist von der weiteren Entwicklung abhängig.” Auf Anfrage wurde eine Entscheidung auf Anfang nächste Woche datiert. Da wisse man mehr, so die GBB.
Was wir alle wissen ist, welche verheerenden Auswirkungen geschlossene Lifte hätten. Nämlich das Ende des Graukogels im Winter. Denn ohne Skilifte, keine SkifahrerInnen. Ohne SkifahrerInnen, ist eine Hütte zu betreiben, nur schwer möglich. (Was das für die Betreiber bedeutet, ist kaum vorstellbar.) Ohne Hütte, kein gewohntes Ziel für die TourengeherInnen. Das würde defakto das Ende des Graukogels in der Form wie wir ihn kennen, wie wir ihn schätzen, wie er einzigartig und unverzichtbar den Ort prägt, bedeuten. Weiters wäre es für die Marke Gastein und die GBB ein schwerer Verlust und es gilt, nicht die gleichen Fehler wie andere zu machen, sondern wichtige Markenkontaktpunkte zu erhalten, wie es der Graukogel zweifelsfrei ist.
Wir wissen, dass sie sich Ihrer Verantwortung und dem Ausmaß der Konsequenzen Ihres Handelns bewusst sind.
Es ist mehr als nur “ein Lift”. Es geht um mehr als nur “ein Nebenskigebiet”.
Ein Anliegen ist uns daher weiterhin
- den Graukogel als Markenkontaktpunkt und Geheimtipp zu erkennen.
- die Wertschätzung des Graukogels, mit seinen Betrieben und für alle NutzerInnen.
- die Erkennung des einmaligen Potentials für den Ort.
- eine Lösungsfindung um die Öffnung des Graukogellifts zu ermöglichen.
Vielen Dank.
INITIATIVE WILDBAD
Indoklás:
der graukogel:
der graukogel in bad gastein. eins der wichtigsten elemente des ortes.
ursprung des thermalwassers. grundlage für das wesen des ortes.
bühne für die alpine ski wm 1958. wiege des skisports im gasteinertal.
im heute vernachlässigt.
doch heute wie einst:
eine einzigartige landschaft dramatische ausblicke unberührte zirben
charakteristische und selektive abfahrten mit markanten orten wie:
himmelreich - steintobel - lärchenkante - schmelzwiese
der wintersport steht im vordergrund bewahrt vom pseudo alpinen massentourismus.
damit einzigartig im alpenraum.
ein essentieller teil. des badgasteiner produkts des zaubers von gastein.
„dem alltag lautlos sanft entschweben“
gastuna tantum una