News
-
Petition wurde nicht eingereicht
on 11 Mar 2023Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Petition in Zeichnung - Bereit für einen kleinen Endspurt?
on 05 Mar 2022Liebe Gleichgesinnte,
am 10. März 2022 endet das Zeitfenster für das Unterschriftensammeln unserer Petition.
Bislang haben sich 349 Menschen mit unserer Forderung Mensturationsprodukte allen Schülerinnen der DG kostenlos zur Verfügung zu stellen, solidarisch erklärt.
Ich bin nicht sicher, dass das reichen wird, die Ministerin davon zu überzeugen, dass ihre Entscheidung nur nach willkürlichen Kriterien ausgewählte Schulen von der Maßnahme profitieren zu lassen, korrigiert werden sollte.
Nach den schrecklichen Ereignissen in der Ukraine habe ich das Werben um Unterstützung völlig ruhen lassen.
Nichtsdestotrotz bleibe ich überzeugt, dass die aktuelle Entscheidung den kostenlosen Zugang zu Menstruationsprodukten NICHT allen Schülerinnen der DG zukommen zu lassen, eine grobe Fahrlässigeit ist.
Es widerspricht dem Gleichheitsanspruch, dass hier nicht alle Mädchen und Frauen gleich behandelt werden und man verpasst eine einmalige Gelegenheit ein belgienweites Beispiel zu schaffen, indem man die Entscheidung mutig auf alle Schülerinnen der DG ausdehnt.
Es darf nicht der progressiven oder reaktionären Haltung von Schulträgern überlassen werden, ob Schülerinnen diese zusätzliche Sicherheit gewährt wird oder nicht. Sie haben ja vielleicht in der Presse gelesen, dass das FSU sich unter Verweis auf die Folgekosten schon dahingehend geäußert hat, dass eine Einführung kostenloser Menstruationsprodukte von Seiten des freien Trägers nicht geplant sei. Das ist zum Fremdschämen, denn daran sollten solche Vorhaben nicht scheitern. Es wäre aber natürlich gar nicht nötig, die Einsicht von Schulträgern abzuwarten, wenn die Ministerin hier den Mut hätte, für Gerechtigkeit zu sorgen.
Deshalb lade ich dich ein, die Petition in den kommenden Tagen weiter zu verbreiten.
Du kannst sie über Facebook teilen, als Nachricht verschicken, über WhatsApp verschicken oder auch die beiliegende PDF-Datei ausdrucken und in deinem Umkreis ein paar Unterschriften sammeln.
Hier nochmals der Link zur Petition, wenn du ihn teilen und verbreiten möchtest: www.openpetition.eu/be/petition/online/kostenlose-menstruationsprodukte-fuer-alle-schuelerinnen-der-dg
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Liebe Grüße
Michael Dujardin -
Reaktion der Ministerin auf Kritik
on 20 Feb 2022Die Ministerin hat auf die Kritik an ihrer Maßnahme reagiert, aber ihre Argumentation ist leider nicht stichhaltig.
Die Resolution des Parlamentes der deutschsprachigen Gemeinschaft vom 28. Juni 2021 richtet sich unter anderem an die Regierung der deutschsprachigen Gemeinschaft und fordert: "dass Initiativen zur kostenfreien Zurverfügungstellung von Menstruationsprodukten in den Primar, Sekundar-, Hoch- und Förderschulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie in den Zentren für Aus- und Weiterbildung des Mittelstands (ZAWM) ins Leben gerufen oder weiter ausgebaut werden."
Na, fällt Ihnen etwas auf?
Das Parlament schränkt die Resolution AUSDRÜCKLICH NICHT auf die Schulen des GUW ein, was die Ministerin AUSDRÜCKLICH doch tut.
Die Resolution bittet die Ministerin auch nicht darum, andere Schulträger in Kenntnis zu setzen, sondern dazu "Initiativen zur kostenlosen Zurverfügungstellung" zu ergreifen, also EXPLIZIT nicht darum, die Kosten auf die Schulträger abzuwälzen.
Im Grenz-Echo verweist die Ministerin darauf, wie gering die Kosten für die Ausstattung tatsächlich seien und wie hoch die Funktionssubventionen des FSU auf der anderen Seite seien, sodass die Ausgaben ihrer Meinung nach problemlos darüber finanzierbar seien.
Die Ministerin scheint dabei zu vergessen, dass auch die AHS und das ZAWM Funktionsdotationen beziehen und dass das die Ministerin keinesfalls davon abgehalten hat, diesen beiden Einrichtungen die Ausstattung für kostenlose Menstruationsprodukte zusätzlich zur Verfügung zu stellen.
Genau deshalb bleibt der Beschluss, die OSU-Schulen und freien Schulen aus der Maßnahme auszuklammern, eine Ungerechtigkeit, die wir nicht einfach dulden sollten.
Gerade weil es sich um einen überschaubaren Betrag handelt, hätte die Ministerin die Möglichkeit, den Irrtum zu beseitigen, anstatt sich hinter einer fragwürdigen Argumentation zu verbarrikadieren.
Denn es geht hier ja gar nicht um Schulen und Netze, sondern darum für alle Schülerinnen, die gleichen Ansprüche zu gewährleisten unabhängig davon, wie progressiv oder konservativ der jeweilige Schulträger eben ist.
Sie sehen das genauso, dann weise ich sie auf die Petition für den Kostenlosen Zugang für ALLE Schülerinnen der DG hin: www.openpetition.eu/be/petition/online/kostenlose-menstruationsprodukte-fuer-alle-schuelerinnen-der-dg
Wir haben unsere Argumentation zwischenzeitlich in ein Video gepackt.