Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt

Petition is addressed to
Niederösterreichischer Landtag, Landesregierung Niederösterreich

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Petition addressed to: Niederösterreichischer Landtag, Landesregierung Niederösterreich

Das Land Niederösterreich wirbt für flächendeckende Streunerkatzen-Kastration, verschweigt jedoch, dass die Teilnahme der Gemeinden freiwillig ist. Diese Petition fordert eine verpflichtende Teilnahme aller NÖ Gemeinden, um Tierleid wirksam und nachhaltig zu verhindern.

Reason

„Kastriere 1, rette 100!“
Unter diesem Motto informiert das Land Niederösterreich über das bestehende Katzenkastrationsprojekt und weist darauf hin, dass nur eine flächendeckende Kastration das massive Leid freilebender Katzen langfristig verhindern kann.
Viele Bürgerinnen und Bürger gehen aufgrund dieser offiziellen Information davon aus, dass das Projekt landesweit einheitlich umgesetzt wird.
Tatsächlich ist die Teilnahme der niederösterreichischen Gemeinden jedoch freiwillig.
Dieser Umstand wird in der öffentlichen Kommunikation des Landes nicht ausdrücklich erwähnt. Dadurch entsteht ein unvollständiges Bild, das der Realität vor Ort nicht entspricht.

Warum Freiwilligkeit nicht ausreicht:
Streunerkatzen vermehren sich rasant.
Schon wenige Gemeinden, die nicht am Kastrationsprojekt teilnehmen, reichen aus, um das Problem weiter anwachsen zu lassen. Katzen kennen keine Gemeindegrenzen.
Die Folgen sind:

  • anhaltendes Tierleid durch Krankheit, Verletzungen und Hunger
  • leidende Kitten mit geringer Überlebenschance
  • Überlastung von Tierschutzvereinen und Ehrenamtlichen
  • langfristig steigende Kosten für Gemeinden und Allgemeinheit

Gerade Katzenfreundinnen und Katzenfreunde erleben täglich, wie groß dieses stille Leid ist – und wie schwer es ist, ohne flächendeckende Maßnahmen wirksam zu helfen.

Unsere Forderung:
Wir fordern den Niederösterreichischen Landtag und die zuständige Landesregierung auf,
die verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am bestehenden Katzenkastrationsprojekt des Landes NÖ gesetzlich zu verankern.
Nur eine verbindliche, landesweit einheitliche Umsetzung kann dem eigenen Anspruch des Landes gerecht werden, Tierleid nachhaltig zu verhindern und Verantwortung für jene Tiere zu übernehmen, die niemandem gehören – aber dennoch unsere Hilfe brauchen.

Warum diese Petition wichtig ist:
Diese Petition spricht

  • für Tiere, die keine Stimme haben,
  • für Katzenfreunde, die täglich helfen,
  • für Verantwortung statt Freiwilligkeit, wo sie nicht ausreicht.

Kastration ist die Lösung.
Aber nur dann, wenn wirklich alle mitmachen müssen.

Quellen:

Land Niederösterreich – Katzenkastration  
https://www.noe.gv.at/noe/Tierschutz/Katzenhaltung.html

Fördermodell Streunerkatzen – Land NÖ  
https://www.noe.gv.at/noe/Tierschutz/Flyer_Streunerkatzen.pdf

RIS – 2. Tierhaltungsverordnung (Kastrationspflicht)  
https://ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20003860

Vier Pfoten – Streunerkatzen  
https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-themen/themen/streunerhilfe/streunerhilfe

Österreichischer Tierschutzverein – Katzenleid 
https://tierschutzverein.at/presseaussendung/katzenleid-durch-falsche-erwartungen/

Thank you so much for your support, Gabriele Drechsler, Rosenburg-Mold
Question to the initiator
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Petition details

Petition started: 01/08/2026
Collection ends: 05/31/2026
Region: Lower Austria
Topic: Animal rights

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News

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    Sorgfalt und korrekte Fakten sind das Fundament unserer gemeinsamen Arbeit. Nachdem am 29.03. ein Online-Artikel in der NÖN erschienen war, der inhaltliche Fehler sowie veraltete Daten enthielt, habe ich die Redaktion kontaktiert und eine umfassende Richtigstellung verlangt.

    Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass die Redaktion sehr kooperativ reagiert hat:

    • Entschuldigung und Überarbeitung: Die Redaktion hat sich für die fehlerhaften Passagen entschuldigt und den Artikel in enger Abstimmung mit mir grundlegend überarbeitet.

    • Aktualisierung: Um den entstandenen Informationsschaden wiedergutzumachen, wurde der Bericht mit Datum 08.04. neu veröffentlicht.

    • Freier Zugang: Die Bezahlschranke wurde entfernt, sodass der Artikel nun für alle Leser frei zugänglich ist.

    • Korrekte Daten: Der Bericht enthält nun die aktuellen Zahlen von über 7.150 Unterschriften, davon 5.154 aus Niederösterreich, sowie die notwendigen rechtlichen Präzisierungen zur Kastrationspflicht.

    Den korrigierten Artikel findet ihr ab sofort unter dem Reiter "Presse" hier auf der Petitionsseite.

    Vielen Dank für eure ungebrochene Unterstützung – wir bleiben dran!

    Herzliche Grüße,
    Gabriele Drechsler

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    unsere Initiative für die Streunerkatzen in Niederösterreich sorgt weiterhin für mediale Aufmerksamkeit. Am 29. März ist ein Artikel in der NÖN erschienen, der sich unserer Petition widmet.
    Grundsätzlich freuen wir uns über das öffentliche Interesse, allerdings enthält dieser Bericht leider mehrere gravierende fachliche Fehler und veraltete Daten, die wir so nicht stehen lassen können.
    Ich habe die Redaktion bereits schriftlich kontaktiert und eine Richtigstellung eingefordert.

    Um Missverständnissen vorzubeugen, hier für euch der Faktencheck:

    • Der Petitionstitel: Der Artikel titelte mit einer „Petition fordert Kastrationspflicht für alle Streuner in NÖ“. Das ist fachlich vollkommen unrichtig, da herrenlose Tiere keine Halter haben, die man verpflichten könnte. Unser Ziel ist – wie der Name sagt – die „Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt“.

    • Die Unterschriftenzahl: Im Bericht war von 4.680 Unterschriften die Rede. Diese Zahl ist veraltet! Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am 29.03. hatten wir die Marke von 6.100 Unterstützern bereits überschritten.

    • Kastrationspflicht für Bauernhofkatzen: Im Artikel wurde behauptet, diese seien ausgenommen. Das ist falsch. Seit der Gesetzesänderung im Jahr 2016 gilt die Kastrationspflicht ausnahmslos für alle Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie – auch auf landwirtschaftlichen Betrieben. Die einzige gesetzliche Ausnahme besteht für Tiere, die zur kontrollierten Zucht verwendet und als solche behördlich gemeldet sind. Das Land NÖ bestätigt die Kastrationspflicht für Bauernhöfe sogar explizit in seinem aktuellen Informationsmaterial.

    • Das Thema Freiwilligkeit: Der Bericht betonte die „freiwillige Basis“ für Bürger. Das führt am Kern vorbei: Die Kastration von Freigängern ist für Tierhalter eine gesetzliche Pflicht. Die Freiwilligkeit, die wir beenden wollen, ist jene der Gemeinden, die sich derzeit noch aussuchen können, ob sie am lebenswichtigen Kastrationsprojekt des Landes teilnehmen oder nicht.

    Wir lassen uns von derart schlecht recherchierten Schlagzeilen nicht beirren. Dass selbst in Medienberichten noch immer veraltete Rechtslagen verbreitet werden, zeigt nur, wie wichtig unsere Aufklärungsarbeit und diese Petition sind!

    Vielen Dank, dass ihr an meiner Seite steht und diese Fakten mit verbreitet. Gemeinsam kämpfen wir weiter für eine flächendeckende Lösung.

    Herzliche Grüße,
    Gabriele Drechsler

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