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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Sorgfalt und korrekte Fakten sind das Fundament unserer gemeinsamen Arbeit. Nachdem am 29.03. ein Online-Artikel in der NÖN erschienen war, der inhaltliche Fehler sowie veraltete Daten enthielt, habe ich die Redaktion kontaktiert und eine umfassende Richtigstellung verlangt.
Ich freue mich, euch mitteilen zu können, dass die Redaktion sehr kooperativ reagiert hat:
- Entschuldigung und Überarbeitung: Die Redaktion hat sich für die fehlerhaften Passagen entschuldigt und den Artikel in enger Abstimmung mit mir grundlegend überarbeitet.
- Aktualisierung: Um den entstandenen Informationsschaden wiedergutzumachen, wurde der Bericht mit Datum 08.04. neu veröffentlicht.
- Freier Zugang: Die Bezahlschranke wurde entfernt, sodass der Artikel nun für alle Leser frei zugänglich ist.
- Korrekte Daten: Der Bericht enthält nun die aktuellen Zahlen von über 7.150 Unterschriften, davon 5.154 aus Niederösterreich, sowie die notwendigen rechtlichen Präzisierungen zur Kastrationspflicht.
Den korrigierten Artikel findet ihr ab sofort unter dem Reiter "Presse" hier auf der Petitionsseite.
Vielen Dank für eure ungebrochene Unterstützung – wir bleiben dran!
Herzliche Grüße,
Gabriele Drechsler -
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Initiative für die Streunerkatzen in Niederösterreich sorgt weiterhin für mediale Aufmerksamkeit. Am 29. März ist ein Artikel in der NÖN erschienen, der sich unserer Petition widmet.
Grundsätzlich freuen wir uns über das öffentliche Interesse, allerdings enthält dieser Bericht leider mehrere gravierende fachliche Fehler und veraltete Daten, die wir so nicht stehen lassen können.
Ich habe die Redaktion bereits schriftlich kontaktiert und eine Richtigstellung eingefordert.Um Missverständnissen vorzubeugen, hier für euch der Faktencheck:
- Der Petitionstitel: Der Artikel titelte mit einer „Petition fordert Kastrationspflicht für alle Streuner in NÖ“. Das ist fachlich vollkommen unrichtig, da herrenlose Tiere keine Halter haben, die man verpflichten könnte. Unser Ziel ist – wie der Name sagt – die „Verpflichtende Teilnahme aller niederösterreichischen Gemeinden am Katzenkastrationsprojekt“.
- Die Unterschriftenzahl: Im Bericht war von 4.680 Unterschriften die Rede. Diese Zahl ist veraltet! Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am 29.03. hatten wir die Marke von 6.100 Unterstützern bereits überschritten.
- Kastrationspflicht für Bauernhofkatzen: Im Artikel wurde behauptet, diese seien ausgenommen. Das ist falsch. Seit der Gesetzesänderung im Jahr 2016 gilt die Kastrationspflicht ausnahmslos für alle Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie – auch auf landwirtschaftlichen Betrieben. Die einzige gesetzliche Ausnahme besteht für Tiere, die zur kontrollierten Zucht verwendet und als solche behördlich gemeldet sind. Das Land NÖ bestätigt die Kastrationspflicht für Bauernhöfe sogar explizit in seinem aktuellen Informationsmaterial.
- Das Thema Freiwilligkeit: Der Bericht betonte die „freiwillige Basis“ für Bürger. Das führt am Kern vorbei: Die Kastration von Freigängern ist für Tierhalter eine gesetzliche Pflicht. Die Freiwilligkeit, die wir beenden wollen, ist jene der Gemeinden, die sich derzeit noch aussuchen können, ob sie am lebenswichtigen Kastrationsprojekt des Landes teilnehmen oder nicht.
Wir lassen uns von derart schlecht recherchierten Schlagzeilen nicht beirren. Dass selbst in Medienberichten noch immer veraltete Rechtslagen verbreitet werden, zeigt nur, wie wichtig unsere Aufklärungsarbeit und diese Petition sind!
Vielen Dank, dass ihr an meiner Seite steht und diese Fakten mit verbreitet. Gemeinsam kämpfen wir weiter für eine flächendeckende Lösung.
Herzliche Grüße,
Gabriele Drechsler
Weil unnötiges Leid der Streunerkatzen damit vermieden wird