Region: Basel

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Superblock Tests: Weiterführung statt Rückbau

Petition is addressed to
Stadt Basel

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  1. Launched November 2025
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Petition addressed to: Stadt Basel

Sehr geehrte Damen und Herren der Regierung,
sehr geehrte Mitglieder des Grossen Rates

Die Unterzeichnenden sprechen sich dafür aus, die Superblock-Testphase im St. Johann und Matthäus um mindestens ein weiteres Jahr zu verlängern und sie auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse gezielt weiterzuentwickeln.

Ein Rückbau wäre fachlich nicht begründbarökologisch kontraproduktiv und gesellschaftlich nicht vermittelbar, denn die grosse Mehrheit der Menschen in Basel wünschen eine Stadt für Menschen. Die bisherigen Resultate zeigen deutliche Verbesserungen, und die notwendigen Optimierungen können nur im laufenden Pilotbetrieb zuverlässig umgesetzt werden.

Zudem hat die Stadt Basel bereits rund 500'000 CHF in die Testphase investiert. Ebenso haben engagierte Bewohner:innen private Mittel in Begrünungen, Möblierungen und Begegnungsorte investiert. Diese öffentlichen und privaten Investitionen dürfen nicht ohne sachlichen Grund rückgängig gemacht werden.

Unsere zentralen Anliegen

  • Verlängerung der Testphase um mindestens ein Jahr
  • Gezielte Optimierung der Verkehrsführung basierend auf den bisherigen Erkenntnissen sowie internationaler Best Practice Beispiele
  • Engagement der Bevölkerung verdient Verlässlichkeit und keinen kurzfristigen Abriss
  • Transparente, vollständige und unabhängige laufende Evaluation
  • Gestaltung der Verlängerung so, dass eine spätere Überführung in einen Dauerzustand ohne erneuten Abbau möglich bleibt

Reason

Warum eine Weiterführung notwendig ist

1. Verkehrsdaten sprechen klar für den eingeschlagenen Weg

  • Auswertungen von vorhandenen Verkehrsmessungen durch den Verein Grüne Superblocks Basel ergaben eine deutliche Reduktion des Durchgangsverkehrs
  • Restverkehr gezielt reduzierbar auf Basis von Auswertungen
  • Spürbare Entlastung der Quartierstrassen auf Basis Rückmeldung der Anwohner:innen

→ Optimieren statt Rückbauen ist der einzig fachlich korrekte Schritt.

2. Soziale und räumliche Verbesserungen

  • Mehr Begegnungen finden statt und werden von Anwohner:innen geschätzt
  • Bessere Aufenthaltsqualität auf Basis Feedback Bevölkerung
  • Höhere Sicherheit für Fuss- und Veloverkehr durch weniger Durchfahrten
  • Lebendigere, kindgerechtere Quartiere durch weniger Autos

→ Die Lebensqualität hat sich messbar verbessert.

3. Engagement der Bevölkerung verdient Verlässlichkeit
Viele Menschen haben:

  • Viel Zeit, Kreativität und Arbeit investiert
  • Begrünungen und Möblierungen privat finanziert
  • neue soziale Orte geschaffen, die vor allem in den warmen Monaten genutzt wurden

→ Ein Rückbau würde dieses Engagement entwerten und das Vertrauen in Beteiligungsprozesse schwächen.

4. Klimaziele 2037 und Klimaanpassung machen eine Weiterführung zwingend

Basel-Stadt hat sich mit dem Klimaschutzgesetz Netto-Null 2037 verpflichtet, die Emissionen drastisch zu reduzieren.
Gleichzeitig verlangen die zunehmenden Hitzesommer eine aktive Klimaanpassung im Stadtraum.
Superblocks leisten einen nachweisbaren Beitrag dazu:

Klimaschutz:

  • weniger motorisierter Verkehr → weniger CO₂.
  • Förderung aktiver Mobilität → nachhaltige Verkehrsanteile steigen.

Klimaanpassung:

  • weniger versiegelte Flächen. Schon heute sichtbar durch die temporären Massnahmen
  • mehr Beschattung und Grün zukünftig noch stärker durch grössere Pflanzen
  • Höhere Aufenthaltsqualität in Hitzeperioden

→ Ohne verkehrsberuhigte, begrünte Stadträume wie die Superblocks sind die Klimaziele 2037 derStadt Basel realistisch nicht erreichbar.

→ Ein Rückbau würde den Fortschritt bei der Klimaanpassung stoppen und bestehende Herausforderungen verschärfen.

5. Weiterführung ermöglicht einen stabilen, effizienten Übergang

Eine verlängerte Testphase schafft:

  • Planungssicherheit für die engagierten Menschen in der Bevölkerung und Verwaltung
  • Schutz von öffentlichen und privaten Investitionen
  • Vermeidung unnötiger Abbauphasen
  • Möglichkeit, bei klarer Zielerreichung direkt in einen optimierten Dauerzustand überzugehen

→ Internationale Beispiele zeigen: Kontinuität ist der Schlüssel für langfristigen Erfolg.

Fazit

Die bisherigen Erkenntnisse sind eindeutig:
 Die Superblocks wirken – verkehrlich, sozial, räumlich und klimatisch.

Ein Rückbau wäre wissenschaftlich nicht begründbar, finanziell ineffizient, klimatisch rückwärtsgewandt und gesellschaftlich schwer nachvollziehbar.

Sowohl die rund 500'000 CHF öffentlichen Investitionen als auch die zahlreichen privaten Beiträge der Quartierbevölkerung verdienen eine Weiterentwicklung, keinen Rückschritt.
Eine verlängerte, gezielt optimierte Testphase ist daher der verantwortungsvolle Weg:
Sie ermöglicht es, die messbaren Verbesserungen auszubauen, Basel-Stadt auf Kurs Richtung Klimaziele 2037 zu halten und die Stadt gleichzeitig resilienter gegenüber den Folgen der Klimakrise zu machen.

Zentral ist dabei:
Die Verlängerung muss so gestaltet werden, dass eine direkte, stabile und effiziente Überführung in den Dauerzustand möglich bleibt, ohne erneute Abbau- oder Unterbruchsphasen.
So stellt Basel sicher, dass die begonnenen Fortschritte nicht verloren gehen, sondern dauerhaft verankert werden – im Interesse der Quartiere, der Stadtentwicklung und der Menschen in den Quartieren sowie zukünftiger Generationen.
 

Thank you so much for your support, Grünesuperblocks Basel, Basel
Question to the initiator
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Petition details

Petition started: 11/30/2025
Collection ends: 04/15/2026
Region: Basel
Topic: Traffic & transportation

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News

  • Liebe Petitionsunterstützende

    Der Termin für den bunten Spaziergang durch die Stadt bis zum Ort der Petitionsübergabe am Rathaus steht nun fest. Es ist

    Freitag der 17.4.2026 am Nachmittag ab 15:00 Uhr

    Alle weiteren Details zur Route und den geplanten Zeiten findet Ihr auf dieser Übersicht (gruenesuperblocks.ch/petitionsuebergabe)

    Wir bedanken uns bei allen, die sich für einen der drei anderen Tagen angemeldet haben und nun am 17.4. (evtl.) nicht teilnehmen können. Falls jemand noch umdisponieren kann, wären wir dafür sehr dankbar -> Bitte gerne eine weitere Nachricht über das Anmeldeformular.

    Und falls sich jemand bisher noch nicht angemeldet hat: Bis zum Tag selber kann man das immer noch machen. Vielen Dank für die weitere Mobilisierung dafür! 

    Wir haben die Sammelfrist zur Unterzeichnung der Petition jetzt, wo das Datum feststeht, nochmals bis zum 15.4.2026 verlängert. Es können also immer noch gerne Personen zur Unterzeichnung ermuntert werden.

    Wir sind überzeugt, dass der Spaziergang und die Übergabe der Petition Spass machen wird und wir damit weiter ein positives Signal für die Umsetzung von Superblocks in Basel senden können. Wenn dazu noch die Sonne scheint, umso besser, wenn nicht, auch nicht so schlimm. Mittlerweile sind wir es ja gewohnt, im Winter ein Adventsfest (gruenesuperblocks.ch/johann-dezember-superblock/#20_12_2025 ) oder ein Fondue (gruenesuperblocks.ch/johann-tagebuch-januar-2026/#30_1_2026) im Superblock auch bei Nieselregen und Kälte geniessen zu können.

    Herzlichen Dank!

    Verein Grüne Superblocks Basel

Für uns als Superblock-Anwohner hat sich das Leben verbessert: Weniger Verkehrstlärm, und vor allem mehr Spielmöglichkeiten für die Kinder, die hier wohnen. Die Bänke schaffen neue Begegnungsmöglichkeiten, die Pflanzen mehr Lebensqualität. Weiter so mit dem Superblock!

Dieser Superblock-Quatsch muss sofort rückgängig gemacht werden. Es kann nicht sein, dass sich eine moderne Stadt ihr Mobilitätskonzept durch ein paar wenige Fundamentalisten, die die Automobilität hassen, aufdiktieren lässt. Diese Autoblocks haben den gleichen Nutzfaktor, wie ein gebrauchtes Taschentuch, das am Strassenrand liegt.

Why people sign

Basel soll grüner werden!

Ich liebe grüne Begegnungsorte

Ich lebe im Superblock und finde das Projekt genial: zukunftsorientiert und menschenfreundlich. Bitte weitermachen!

Begegnungszonen für Menschen allen Alters, Spiel- und Kreativitätsförderung der Bevölkerung!
Der Superblock trägt dazu bei, dass meine Kinder und ich den öffentlichen Raum beleben können.

wohne auch in Basel, tolles Projekt!

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