Søknad er adressert til:
Vorstand der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika
Wir, die Unterzeichnenden, Mitglieder und Freunde der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika, können uns nicht vorstellen, eine Kirche im Geist des Traditionellen Plans zu werden, dem die Generalkonferenz im Februar 2019 zugestimmt hat. Wir bitten den Vorstand der EMK Schweiz-Frankreich-Nordafrika, gegen den Traditionellen Plan rasch und klar Stellung zu beziehen und nach Wegen zu suchen, wie wir anders miteinander Kirche bleiben können.
Grunn
Wir halten den Traditionellen Plan, der in Bezug auf Homosexualität nur eine Meinung gelten lässt, für hoch problematisch. Besonders stossend finden wir die Strafen gegenüber Pfarrpersonen, die in dieser einen Frage anders denken: Sie werden gezwungen, unsere Kirche zu verlassen. Die harte Haltung, die im Traditionellen Plan zum Ausdruck kommt, widerspricht für uns dem Geist der Liebe und der Gnade, den Christus vorgelebt hat.
Für uns verändert der Traditionelle Plan die Identität der EMK. Unterschiedliche Ansichten – sofern sie nicht den Kern des Evangeliums betreffen – haben in unserer Kirche bisher immer Platz gehabt. Diese Offenheit sollen wir nun aufgeben? Die EMK wäre nicht mehr die Kirche, die wir einst gewählt haben.
In Bezug auf Homosexualität vertreten wir unterschiedliche Meinungen, aber wir sind überzeugt, dass wir trotzdem miteinander Kirche sein können. Wir sind gewillt, uns in aller Unterschiedlichkeit gegenseitig zu achten und persönliche Gewissensentscheidungen zu respektieren.
Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team
Liebe Mitunterzeichnerinnen und -unterzeichner
Gestern war der letzte Tag der Unterschriftensammlung. In zwei Monaten haben 577 Personen die Petition unterschrieben. Danke allen, die zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.
An der Jährlichen Konferenz Mitte Juni habe ich, zusammen mit einigen von euch, die bis dann eingegangenen 535 Unterschriften übergeben, heute die restlichen nachgereicht.
Viele waren dankbar für die Petition, weil sie ihnen eine Möglichkeit gab, ihre Enttäuschung/ihren Ärger/ihre Sorgen über die in St. Louis getroffenen Entscheidungen kundzutun.
Ihr eigentliches Ziel hat die Petition allerdings verfehlt. In seiner Stellungnahme – oder eher Nichtstellungnahme – begründet unser Vorstand, weshalb er nicht Position bezieht. Und er erklärt, welche kleinen Gruppen Auserwählter nun einen Vorschlag zum „Wie weiter?“ erarbeiten sollen. Eine breite Debatte war und ist offensichtlich nicht erwünscht. Für mich ist diese Antwort sehr enttäuschend, ich habe sie erst einmal verdauen müssen.
Und jetzt? Streichen wir die Segel? Oder suchen wir nach anderen Wegen, um dem Anliegen einer offenen Kirche, in der unterschiedliche Menschen und verschiedene Meinungen Platz haben, Gehör zu verschaffen?
Falls es unter euch Leute gibt, die gemeinsam darüber nachdenken möchten, dann meldet euch bei mir. Ich würde versuchen, ein Treffen zu arrangieren. Und von da an ist dann alles offen. Ich selbst wäre dabei und würde mich freuen, wenn sich ein paar Leute finden, die auf dem angefangenen Weg weitergehen möchten.
Herzlich
Christine Schneider
Ergänzung zur gestrigen Mitteilung: Die so genannte Stellungnahme des Vorstandes ist hier zu finden: http://emk-schweiz.ch/action/jaehrliche-konferenz/#DV
Wie können wir uns eine Meinug bilden, wenn wir der genaue Text dees traditionnal Plan nicht haben ? Comment pouvons-nous juger du contenu exact du Plan tradionnel si nous n'avons pas le texte exact des motions votées et celles qui seront votées par la la CG de 2020 ? Jean-Marc Bittner EEM Montélimar