Petition gegen die EU-Sanktionierung von Privatpersonen innerhalb und außerhalb der EU

Petition richtet sich an
Die EU-Kommission und die Petitionsausschüsse der EU-Mitgliedsstaaten

1.236 Unterschriften

62 %
2.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Die EU-Kommission und die Petitionsausschüsse der EU-Mitgliedsstaaten

Die bislang unbekannte Praxis der EU, BürgerInnen (insgesamt 59 JournalistInnen und WissenschaftlerInnen) innerhalb (wie den Deutschen Hüseyin Doğru) sowie außerhalb der EU (zuletzt den Schweizer Jacques Baud) mit unverhältnismäßig schweren freiheitlichen und wirtschaftlichen Sanktionen zu belegen, wirft grundlegende Fragen nach Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratischen Grundrechten auf.[1]
Solche Sanktionen stellen ein einseitiges Machtinstrument dar und können – da sie als Präventivmaßnahme gelten – Kritiker politischer Beschlüsse ohne rechtsgültige Anklage und unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit faktisch ihrer Grundrechte berauben, um sie zu einer Verhaltensänderung ‚zu bewegen‘.

Die Konsequenzen für die Betroffenen:

  • Keine Einreise in die EU und keine Durchreise durch das EU-Gebiet (de facto Reisefreiheit innerhalb der EU aufgehoben).
  • Vermögenswerte innerhalb der EU eingefroren, also kein Zugriff auf Bankguthaben oder Immobilien (Verfügungsverbot).
  • Verbot, finanzielle Mittel oder wirtschaftliche Ressourcen bereitzustellen, und Verbot der Erbringung von Dienstleistungen (de facto Berufsverbot innerhalb der EU).
  • Verbot der Fortsetzung bereits abgeschlossener Verträge (Erfüllungsverbot).

Die neue EU-Richtlinie (EU) 2024/1226 sieht vor, dass Verstöße gegen Sanktionen, wie das Bereitstellen von Geldern oder die Umgehung von Sanktionen, nun als Straftatbestände gelten, die mit erheblichen Geldbußen und/oder bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden können.

Die Betroffenen müssen bei ihren Regierungen finanzielle Hilfen für Miete und Grundbedürfnisse erbitten.

Dies alles ohne Information der Betroffenen über ihre Aufnahme in die Liste, ohne Anhörung, ohne rechtsgültige Anklage.
Einspruch können die Betroffenen nur beim Europäischen Gerichtshof einlegen. Hier werden horrende Prozesskosten fällig, die die Sanktionierten weder selbst erwirtschaften noch durch Spenden finanzieren dürfen.

Sanktionen gegen Einzelpersonen aufgrund politischer Meinungsäußerungen stellen einen gefährlichen Präzedenzfall dar und öffnen der willkürlichen Repression Tür und Tor.

Inzwischen wurde auch ein Rechtsgutachten von zwei EU-Abgeordneten in Auftrag gegeben.[2]
Autorinnen sind die Völkerrechtlerin Prof. Dr. Alina Miron von der Universität Angers und Prof. Dr. Ninon Colneric, Richterin a.D. am Europäischen Gerichtshof. Es wurde am 11. November 2025 im Europäischen Parlament vorgestellt.
Ihr Urteil fällt eindeutig aus: Die Sanktionen gegen Journalisten wie Hüseyin Doğru, und neuerdings auch gegen den Schweizer Militär- und Geheimdienst-Experten Jacques Baud, entbehren einer soliden rechtlichen Grundlage. Der Desinformationsbegriff der EU sei „gefährlich vage” und erfülle nicht ansatzweise die rechtsstaatlichen Mindeststandards, die bei schwerwiegenden Grundrechtseingriffen wie Kontosperrungen und Reiseverboten zwingend erforderlich seien. Die EU habe faktisch Berufsverbote ohne vorherige Anhörung verhängt – ein Rubikon sei überschritten worden.

[1] https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32025D2572&qid=1767810251118
(EU-Beschluss vom 15. Dez.2025, Jacques Baud in die Liste aufgenommen)
[2] https://bsw-ep.eu/wp-content/uploads/Rechtsgutachten_Sanktionen_gegen_natuerliche_Personen_BSW_von_der_Schulenburg_Firmenich.pdf

Begründung

Da wir in einer solchen Gesellschaft nicht leben möchten, fordern die Unterzeichnenden die
Europäische Union hiermit auf,

1. Privatpersonen von Sanktionslisten zu streichen,
2. alle diesbezüglichen Sanktionen unverzüglich aufzuheben,
3. die Meinungsfreiheit als fundamentales Menschenrecht zu achten und zu schützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Julia Westheimer, Dr. Corinna Laude, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.01.2026
Sammlung endet: 08.07.2026
Region: Europäische Union
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

Die Sanktionierung von vielen wie Jacques Baud u.a. entlarvt insbesondere die Kommission: Wer nicht der kriegspolitischen Linie folgt, wird mundtot gemacht. Kritische Stimmen werden sanktioniert – ein deutlicher Angriff auf Meinungs- und Redefreiheit. Diese Politik belohnt Konformität und fördert Eskalation, während abweichende Analysen als Bedrohung gelten. Dass ausgerechnet Konfrontationskritik geächtet wird, ist umso fataler, da die EU einst als Friedensprojekt gegründet wurde.

Безспірна,доцільність: -Правильно,застосовуваних: -відповідних,санкцій.,-однак: -Для,запобігання,помилкам: -Доцільні,дієві,процедури: -Оскарження: -Своє,обгрунтованної, незгоди,із:застосовуваними: -відповідними,санкціями.,для: -Їх:скасування,заміни,зменшення,і: -відшкодування,шкоди,завданої: -їх,неправильним,застосуванням.

Warum Menschen unterschreiben

Meinungsvielfalt ermöglichen, weg von einseitiger Propaganda

Weil ein autoritärer Machtapparat (EU + Germany) hier ein faschistisches Exempel schafft, Menschen, die ihm nicht passen, samt Familien zu vernichten, und zwar durch Verweigern des Zugangs zu allem Lebensnotwendigen: Nahrung, Wasser, Wohnung, Energie seien hier als Lebensgrundlage für jedermann genannt. Nur Faschisten greifen zu solchen Mitteln, Einzelpersonen vom gesamten Markt abzuschneiden, auf den jedes Individuum existenziell angewiesen ist. Abgesehen davon, dass die EU nicht einen einzigen Beleg für ihre wilden Verschwörungsphrasen gegen Herrn Dogru liefert, auch nicht ihm gegenüber. Mit der Falschbehauptung, Dogru sei Türke, betreiben EU und Deutschland vielmehr selbst die Desinformation, die sie ihm vorwerfen. Tatsächlich ist er ausschließlich deutscher Staatsbürger. Mit dieser Nummer können die Herrschenden JEDEN vernichten, der ihnen nicht passt. Ihr Ziel liegt auf der Hand: Eine Bevölkerung und einen Staatsapparat aus Duckmäusern zu schaffen.

Bewahrung der Rechtsstaatlichkeit

Weil es einfach unvorstellbar ist, was hier passiert. Zustände wie im alten Rom: Menschen konnten für vogelfrei erklärt werden; der lateinische Ausdruck hieß "aqua et igni interdicere", d.h. den Gebrauch von Wasser und Feuer [im römischen Herschaftsbereich] verbieten. Das war die verschärfte Form der Verbannung, denn der davon Betroffene musste nicht nur den römischen Herrschaftsbereich verlassen und ging seines Besitzes verlustig, sondern er konnte nicht einmal an Wasser herankommen. Zusätzlich konnte ihn jedermann straffrei töten. Die heutige Praxis sieht das straffreie Töten nicht explizit vor, aber letztlich läuft es darauf hinaus, zumindest auf den sozialen Tod. Und für die Doğru-Babies könnte esleicht zum Äußersten kommen.
Mich erfasst Abscheu vor dieser unmenschlichen Praxis. Ich sage bewußt nicht barbarisch, um keine sogenannten Barbaren zu beleidigen.
Und das schimpft sich "unsere Demokratie". Meine Demokratie sieht anders aus. Sehr anders sogar. Wir werden von Hybris geknechtet. Demokratie heißt Macht/Herrschaft des Volkes. Diese Sanktionen werden im Hinterzimmer ausgemauschelt, von nicht gewählten "Potentaten", die niemanden um Zustimmung fragen, ja nicht einmal informieren oder sachliche Begründungen angeben. Abscheulich.

Ist es mittlerweile soweit dass Menschen in sittenhaft genommen werden geschweige denn von der meinungsfreiheit weg mit der EU

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